Welche Probleme gibt es?

  • Nadelbrüche:Ein Nadelbruch ist oftmals mit der Zerstörung des Textils verbunden.Ursachen und Lösungen können Beispielsweise folgende sein.Das Garn unterliegt einer zu starken Spannung durch den Fadenbremser, dadurch kommt es bei diversen Stichen zu einer Nadelbiegung welche zur Folge hat das diese beim einstechen auf einen Widerstand trifft und dadurch bricht. Lockern Sie die Fadenspannung um das Problem zu beheben.Das Garn hast sich unter der Spule verklemmt oder im Fadenverlauf bis zur Nadel irgendwo verankert. Dadurch kommt es wiederum zu einer extremen Nadelbiegung und trifft beim einstechen auf einen Widerstand und bricht.
  • Auch durch zu starkes oder dickes Trägermaterial kann es zu einem Nadelbruch kommen.Häufige Nadelbrüche können auch bei der Bestickung von Kappen, Caps und Hüte vorkommen. Durch die rund genähte Form der Kappen entsteht ein 2-20mm hoher Höhenunterschied zwischen der Stichplatte und dem Kappenmaterial. Dadurch das der stickrahmen eine links rechts oder oben unten bewegung macht kann sich dieser Vorgang beim Einstechen bzw. ausfahren der Nadel so überschneiden dass die Nadelspitze den Hohlraum noch nicht verlassen hat bevor sich der Rahmen bewegt. Dadurch verbiegt sich wiederum die Nadel und bricht. Um dieses Problem zu vermeiden sollte man speziell dicke verstärkte Kappen, Caps und Hüte vermeiden. Eine Lösung für dieses Problem ist auch das die Kappenbiegung kurz vor dem sticken händisch nach unten gedrückt wird. Oder Sie im Stickprogramm am besten von der Mitte nach Außen programmieren sodass die höchste Stelle von Beginn an flach gedrückt wird.
  • Fadenschlaufen in Stickflächen oder bei Satinstich: Schlaufen entstehen häufig bei zu geringer Fadenspannung. Allerdings kann auch ein falsch programmiertes Design zum selben Effekt führen. Selten aber doch liegt diese Erscheinung hin und wieder auch am Stickvlies oder dem Oberflächenmaterial. Die Fehlerbehebung ist meistens mit einigen kleinen Fadenspannungsveränderungen bereits erledigt.
  • Fadenbrüche:Hingegen der Annahme das ein Faden reißt, kommt es beim sticken meistens zu einem Fadenbruch. Die Ursachen dafür sind sehr Umfangreich.Eine häufige Ursache ist eine kaputte Nadel welche das Garn ankratzt und einen unmittelbaren Fadenbruch zur Folge hat. Ob dem wirklich so ist kann man sehr gut mit einem kleinen Trick erkennen. Nehmen Sie die Nadel aus der Halterung. Streifen Sie mit dem Fingernagel seitlich links und rechts über die Nadelspitze. Wenn Sie einen kleinen Widerstand spüren ist die Nadel defekt. Die Spitze ist dem nach abgenutzt oder einfach nur kaputt gegangen. Sollten Sie nichts erkennen hilft es oft die Nadel dennoch zu tauschen.
  • Eine sehr häufige Ursache ist auch oft die Nadelposition.Wenn die Nadel nicht ganz gerade zum Fadenverlauf eingesetzt wurde oder einfach nur schräg eingestellt ist kann das den Faden ebenfalls verletzen und dadurch zerreißt die Fadenstruktur und es kommt zum Fadenbruch oder nur zum unangenehmeren Faden Spliss.
  • Eine weitere Ursache kann auch ein Problem im Faden-verlauf von der Spule bis zur Nadel sein.Eventuell hat sich der Faden wo verfangen bzw. läuft falsch durch die Fadenbremser. Reinigen Sie sämtliche Fadenbremser, Bremsscheiben und Durchzugslöcher oft ist eine Verunreinigung Grund genug dafür.Eine häufige Ursache für Fadenbrüche ist auch ein falsch oder schlecht programmiertes Stickprogramm. Zu kleine Stiche im Design lassen sehr schnell den Faden brechen.
  • Auch falsche oder schlechte Stickeffekte können dafür eine Ursache sein.Viele Stickprogramme haben die Funktion „kleine Stiche unter „x,yy“ löschen. Sollte nach der Ausführung dieses Befehls die Stichanzahl des Designs massiv zurück gehen wissen Sie was das Problem sein könnte. Dennoch sollte das Programm danach von einem Profi nochmals genau überarbeitet werden um die Stickqualität beizubehalten. Fadenbrüche immer an der fast selben Stelle bei einem Design lassen eindeutig auf einen Programmfehler hinweisen. Hierbei muss der Puncher die Problemzone genau unter die Lupe nehmen und Fehler bereinigen. Dicke, grobe oder massive Textilien wie beispielsweise, Reisetaschen, Laptoptaschen, Pferdedecken, Schabracken, Gurte, Gürtel, dicke Outdoorjacken, Lederjacken, doppelt und dreifach vernähte Textile oder andere harte Stoffe sind oft eine echte Herausforderung für jede Maschine. Beim besticken dieser kann es häufiger zu Fadenbrüchen kommen. Es gibt teilweise Spezialnadeln für diese Artikel. Ich persönlich habe allerdings keine wirklich positiven Veränderungen dadurch festgestellt. Sollte jemand ständig mit der artigen Artikel zu tun haben empfiehlt es sich dennoch ein oder zwei Nadeln mit dafür speziell geeigneten Nadeln auszurüsten. Ansonsten hilft nur viel Praxis beim einfädeln und Geduld.Eine eher seltene Erscheinung ist ein Fadenbruch durch altes Garn. Dennoch kommt es immer wieder vor. Dadurch dass manche Garne auch beim Lieferanten längere Zeit auf Lager liegen und/oder teilweise falsch gelagert wurden kann es vorkommen das ein Garn austrocknet und spröde wird. Dieser negative Nebeneffekt ist leider nicht ersichtlich und kann kaum mit bloßem Auge festgestellt werden. Ein guter Test dafür ist einfach ein anderes Garn mit denselben Voraussetzungen aus zu probieren. Sollte danach alles perfekt laufen haben Sie das Problem erkannt. Eine höfliche Reklamation beim Hersteller ist danach erfahrungsgemäß kein Problem.
  • Faden Spliss Ein Fadenspliss ist häufig die Folge von einer defekten Nadel welche das Garn ankratzt und gerade noch keinen Fadenbruch verursacht.Ob dem wirklich so ist kann man sehr gut mit einem kleinen Trick erkennen.Nehmen Sie die Nadel aus der Halterung. Streifen Sie mit dem Fingernagel seitlich links und rechts über die Nadelspitze. Wenn Sie einen kleinen Widerstand spüren ist die Nadel defekt.Die Spitze ist dem nach abgenutzt oder einfach nur kaputt gegangen.Sollten Sie nichts erkennen hilft es oft die Nadel dennoch zu tauschen.Eine sehr häufige Ursache ist auch oft die Nadelposition. Wenn die Nadel nicht ganz gerade zum Fadenverlauf eingesetzt wurde oder einfach nur schräg eingestellt ist kann das den Faden ebenfalls verletzen und dadurch zerreißt die Fadenstruktur und es kommt zum Fadenbruch oder nur zum unangenehmeren Faden Spliss.Eine weitere Ursache kann eine falsche Nadel sein. Zum Beispiel wenn die Nadel zu dünn für das verwendete Garn ist. Oder generell eine falsche Nadel verwendet wird. Es gibt ja bekanntlich tausende verschiedene Nadelarten welche die richtige oder beste ist ist jedem selber überlassen. Eine Bauernregel gibt es hierbei nicht. Am besten beim Lieferanten ihres Vertrauens anfragen, der kann sicher helfen.
  • Löcher im Textil Es kommt immer wieder vor dass es beim sticken verschiedenster Logos zur Entstehung kleiner bis großer Löcher im Textilmaterial kommt. Meistens bei Pique oder single jerzees Material oder andern dünnen sensiblen Stoffen. Der Grund für die Entstehung der Risse im T-Shirt, Polo oder sonst was ist meisten ganz einfach: Das Material ist zu leicht für den Stick. Eine gute Grammatur zum besticken fängt bei ca. 180g/m² an. Alles was unter diesem Bereich liegt ist reine Glückssache. Die Grammatur, meistens angegeben in Gramm / pro Quadratmeter gibt Auskunft über die verarbeitete Material- oder Fadenstärke des Textils. Die meisten Polos und T-Shirts sind gestrickt und bestehen aus gesponnenen Fäden. Wenn die Stärke des Fadens zu gering ist kann es beim Stickvorgang zu einer Faserzerstörung kommen. Das hat zur Folge dass die Nadel beim einstechen zuerst einen einzelnen Strickfaden durchtrennt. Danach sticht die Nadel gleich daneben nochmals dicht daneben ein und zerstört den nächsten Faden. Die unweigerliche Wiederholung dieses Vorgangs hat zur Folge dass sich ein immer größer werdendes Loch im Gewebe bildet. Die Vergrößerung des Lochs stoppt erst wenn die Nadel erstmalig wieder einen Faden überspringt und damit das Gewebe regulär vernäht. Eine weitere Ursache dafür kann auch ein sprödes Material sein. Oft kommt es vor das Sie eine große Serie an Textilen sticken der Fehler aber nur teilweise vorkommt. Ähnlich wie bei Garnen kann es vorkommen dass das Textilgewebe ausgetrocknet oder generell schlecht ist. Durch die Verarbeitung von schlechtem ausgetrockneten Fäden oder durch das falsche und zulange lagern von Textilen kann das Material spröde werden. Wenn das der Fall ist reiß das Material sehr leicht. Sollte das der Fall sein können Si es ganz leicht und schnell prüfen. Nehmen sie das Textil (möglichst ein bereits kaputtes) und probieren sie es absichtlich zu zerreißen. Wenn dieser Vorgang kinderleicht ist und Sie den Vorgang auch mit nur zwei oder drei Fingern schaffen ist das definitiv der Grund dafür. Derartige fehlerhafte Ware wird nach genauen Beschreibungen auch vom Hersteller als Reklamation angesehen und meistens problemlos Ausgetauscht. Die Preventivlösung des Problems ist einfach: Ein besseres Textil muss her. Sollte das nicht möglich sein können folgende Tipps helfen.Eine Notlösung welche teilweise hilft ist die Verstärkung des Materials durch extra Lagen and Stickvlies. Hierbei muss man nicht geizen und kann mal statt einer auch zwei, drei oder vier Schichten Vlies einlegen.Eine ebenfalls sehr gute aber dafür aufwändige Lösung bietet das Bügelvlies.Dadurch dass man das Bügelvlies direkt mit dem Textil verklebt verstärkt man dessen Struktur. Ein zusätzliches Reißvlies kann dennoch nicht schaden. Die effektivste Lösung ist die manuelle Bearbeitung vom jeweiligen Stickprogramm. Da die Löcher im Textil meistens immer an den gleichen Stellen auf treten wie zum Beispiel bei Buchstaben wie „A,G,O,P,Q,B“ und zwar genau in den kleinen engen Kurven dieser, sollten Sie die Stichdichte der Schrift verbreitern. Meistens kommt man allerdings nicht drum rum die Problemstellen manuell vorzunehmen. Das heißt Stich für Stich besser und genauer zu setzen. Es muss in jedem Fall vermieden werden das an einer Stelle mehrere Stich im Umkreis von ca. 0,2-0,3mm einstechen. Einige Stickprogramme verfügen über eine Spezialfunktion welche diesen Schritt im groben Still vorbereitet.

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